Herzlich Willkommen bei der Kinder-Großtagespflege Bollerwagen

Was ist uns wichtig für die Kinder?
  • Kindern wird ermöglicht in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen ihre Umwelt zu entdecken, sich mit ihr auseinander zusetzen
  • Kinder brauchen Kinder zum Spielen schon von Klein an
  • Jedes Kind wird in seiner Individualität angenommen, geachtet und gestärkt
  • Kinder werden in ihrem Selbstständigkeitsbestreben unterstützt nach dem Motto "Hilf mir es selbst zu tun"
  • Kinder erleben einen partnerschaftlich respektvollen Umgang mit Erwachsenen
Sensible Phasen

In den ersten drei Lebensjahren gibt es verschiedene sensible Phasen. Es gibt sie für den Spracherwerb, für die Entwicklung der Fähigkeit, Bindungen einzugehen und für die Motorik. Gekennzeichnet sind diese Phasen durch ihre Einmaligkeit und den inneren Lernantrieb. Es drängt die Kinder "zu ihrer Zeit" geradezu aus innerer Motivation heraus, Neues kennen zu lernen und auszuprobieren. Sie sind besonders aufnahmebereit und begeisterungsfähig. In dieser Zeit entsteht die Basis für das ganze Leben. Deswegen versuchen wir die Kinder mit viel Liebe, Wärme, Geist, und Motorik fördernd zu begleiten und zu betreuen.
Wichtig ist uns eine positive ruhige Atmosphäre, um den Kindern Geborgenheit, Wohlgefühl und Sicherheit zu geben. Wenn die Kinder zum "Kuscheln" kommen gehen wir darauf ein. Das kann am Morgen nach der Verabschiedung der Eltern sein oder in der Aufwachphase nach dem Schlaf. Gerade in den ersten drei Jahren ist emotionale Zuwendung in Situationen bei denen sich das Kind überfordert fühlt besonders wichtig.

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Ziele

Grundsätzlich bieten wir den Kindern alles an, was ihnen Freude und Spaß bereitet und was ihre Entwicklung unterstützt. Dabei orientiert sich unsere pädagogische Arbeit an dem Erfahrungs- und Entwicklungsstand der Kinder.
Wir fördern Ihr Kind in vielen Bereichen.
Selbstständigkeitserziehung "Hilf mir, es selbst zu tun!"
Bereits in jungen Jahren kleine Aufgaben übernehmen wie Blumen gießen, Tisch decken helfen, Puzzle spielen und wieder wegräumen, selbst anziehen, eigene Sachen erkennen.

Wir möchten diese Ziele durch situations- und kindorientiertes Arbeiten umsetzen. Im regelmäßigen offenen Austausch mit den Eltern und durch Beobachten des Kindes versuchen wir, den Bedürfnissen und Interessen des Kindes gerecht zu werden.

Sauberkeitserziehung

Die Kinder haben ein natürliches und positives Verhältnis zu ihrem Körper und dessen Funktionen. Gemeinsam waschen wir unsere Hände vor und nach dem Essen, nach dem Toilettengang. Wir lassen den Kindern die Zeit, die sie brauchen, um selbstständig sauber zu werden.

Sinneserfahrung

Die Sinne spielen in den ersten Lebensjahren eine wichtige Rolle, denn Kinder lernen und begreifen durch be-greifen. Die sinnliche Erfahrung, die Kinder bis zu einem Jahr machen sind das Fundament für Vorstellungsvermögen, Kreativität und Entwicklung der Motorik. Wir unterstützen dies zum Beispiel durch gegenseitiges Massieren mit Igelbällen, Umgehen mit verschiedenen Materialien wie Fingerfarben und Knete, Schaukelspiele mit einer Decke.

Bewegungserziehung

Da Bewegung für die Entwicklung von so zentraler Bedeutung ist, werden wir in unserer Einrichtung täglich dafür sorgen, dass alle Kinder mit Freude daran teilnehmen: durch vielseitige Unternehmungen wie Spaziergänge im Regen und im Schnee, Barfuss im Sand oder Spielen auf der Bewegungslandschaft im Spielzimmer der Ganztagespflege Bollerwagen.

Sozialverhalten

Die Großtagespflege bietet jedem Kind die Gelegenheit außerhalb der Familie Kontakte zu einer größeren Gemeinschaft mit "kleinen Menschen" zu knüpfen. Hier lernen Kinder nicht nur durch Vorbilder sondern durch Selbsterfahrung, wie Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen, Zusammenarbeit, Toleranz und Konflikte angemessen zu bewältigen sind.

Sprachförderung

Das kleine Kind hat die angeborene Bereitschaft, Sprache zu erlernen und tut dies am besten im persönlichen Kontakt mit Personen, die sich ihm zuwenden. Das geschieht insbesondere im Rollenspiel, durch Geschichten erzählen und Bilderbücher vorlesen.

Musikalische Bildung

Musik ist ein weiterer Punkt unserer Erziehung, da der Umgang mit Musik die gesamte Persönlichkeit des Kindes fordert und fördert im Lied, durch Instrumente ausprobieren, Bewegungs- und Singspiele.

Mathematische Erziehung

Hinführen zu Zahlen durch das gemeinsame Zählen der anwesenden Kinder im Morgenkreis, oder Turmbauen. Sie hören und lernen ebenso Mengen kennen durch Begriffe wie: voll – leer, lang – kurz, groß – klein usw.

Rituale und Regeln

Rituale geben den Kindern Sicherheit, die sie stärkt und sie ihre Fähigkeiten besser entfalten lässt:

  • Geregelter Tagesablauf
  • Lieder zu bestimmten Anlässen (z.B. Begrüßungslied, Tischlied vor den Mahlzeiten, Geburtstagslied)
  • Gemeinsame Mahlzeiten wie Brotzeit und Mittagessen, die wir gemeinsam beginnen und abwarten bis alle fertig sind
  • Körperpflege (Windeln wechseln, Hände waschen vor den Mahlzeiten)
  • Lernen, einander nichts wegzunehmen
  • Lernen, einander nicht weh zu tun
  • Versuchen, sich gegenseitig zu helfen

Gesundheit und Ernährung

Wir wollen den Kindern Verantwortung für Gesundheit, körperliches Wohlbefinden und Hygiene vermitteln beziehungsweise vorleben. So legen wir Wert auf eine schmackhafte und gleichzeitig ausgewogene, gesunde Brotzeit. Am besten verpackt ist diese in kleinen Plastikbehältern. So wird unnötiges Verpackungsmaterial vermieden. Um auf allergische Kinder Rücksicht zu nehmen, bitten wir die Eltern, den Kindern keine Süßigkeiten zur Brotzeit mitzugeben.

An Getränken ist jederzeit Wasser und ungesüßter Tee für die Kinder erreichbar. Hierfür werden die Eltern gebeten, den Kindern ein gewohntes Trinkgefäß mitzugeben, sollte es noch nicht aus einem Becher trinken können.
Zu besonderen Anlässen werden wir auch selbst mit den Kindern kochen und backen, zum Beispiel in der Vorweihnachtszeit; mindestens aber einmal im Monat für das gemeinsame Frühstück am nächsten Tag.

Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung: Erste Services online

Der Dienst schickt in Deutschland nicht verfügbare internationale Fachliteratur an den Arbeitsplatz und digitalisiert auf Wunsch historische Quellen und Schulbücher.

Rauchfrei unterwegs? – Selbstverständlich!

Der Bundeselternrat unterstützt die Kampagne der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler.